125 Jahre Schwarzwaldverein Lenzkirch
- Eine schöne Feier -
Wie angekündigt fand am 17. 05. 2008 das Jubiläumsfest der Ortsgruppe Lenzkirch statt.
Im Vorfeld waren wir uns im Vorstand einig, dieses Fest als bunten Unterhaltungsabend in der Festhalle zu veranstalten.
Andreas Schellbach hatte die Aufgabe übernommen die Festhalle zu schmücken, was für Ihn und seine Helfer mit einer Menge Arbeit verbunden war. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Dem Besucher bot sich beim Betreten der Halle ein wunderbares Bild.

 Das Foyer, der Saal und die Bühne waren mit frischem Grün geschmückt, auf jedem mit weißen Tischtüchern versehenem Tisch standen frische Wiesenblumen. Auf der Bühne war das Rednerpult eingerahmt von 2 schönen Blumengebinden. Die Fahnen des Schwarzwaldvereins und die bunten Fahnenbänder von den Delegierten-Versammlungen ließen keinen Zweifel darüber, wer hier der Gastgeber war. Der Clou der Dekoration aber war der Tischschmuck welcher von den Frauen um Susanne Waldvogel hergestellt worden war.
Auf jedem Tisch standen unterschiedliche Wegweiser und Sehenswürdigkeiten rund um Lenzkirch. Die Tischreihen waren so angeordnet dass die Besucher von jedem Platz freie Sicht zur Bühne hatte.
Pünktlich um 19.00 Uhr wurde das Fest durch die Stadtmusik Lenzkirch eröffnet. Nach 2 Musikstücken begrüßte der Vorsitzende Harald Fritsche die Gäste. Besonders begrüßen konnte Er:
Herrn Bürgermeister Reinhard Feser
Den Präsidenten des Schwarzwaldvereins, Eugen Dieterle mit Gattin
Den Hauptnaturschutzwart des Schwarzwaldvereins, Karl Ludwig Gerecke mit Gattin
Den Hauptrechner des Schwarzwaldvereins, Georg Leptig mit Gattin
Den Ortsvorsteher von Saig, Walter Siegwart
Herrn Kurgeschäftsführer Otto Richard Bauder
Ehrenmitglied Paul Heer mit Gattin
Den Geschäftsführer der Firma ATMOS, Peter Greiser mit Gattin
Den Heimatverein Lenzkirch in Tracht
Die Vorstände und Mitglieder der Ortsgruppen, aus dem gesamten Bezirk Hochschwarzwald, sowie den angrenzenden Ortsgruppen Häusern und Bonndorf.
32 Mitglieder unseres befreundeten Vogesen Wandervereins aus Dambach la Ville unter Führung ihres neuen Präsidenten, Benat Messmer.
Und schließlich von den auswärtigen Mitgliedern Wolfgang Schaida aus Berlin, sowie das Ehepaar Greunke aus Marktredwitz. Herr Greunke war Naturschutzwart der Ortsgruppe von1967 bis 1977.
Nach der Begrüßung ergriff Herr Bürgermeister Reinhard Feser das Wort.
Er Beglückwünschte den Verein zu seinem Jubiläum und bedankte sie für die, über die vielen Jahre geleistete Arbeit und das Engagement zum Wohle der Allgemeinheit. Neben den Grüßen von Verwaltung und Gemeinderat, überbrachte Er auch einen Scheck als Geschenk.
Nun folgte einer der Höhepunkte des Abends. Die Kindertrachtentanzgruppe des Heimatvereins Kappel, unterhielt die Gäste mit einigen Tänzen und einem Geburtstagsständchen.
Anschließend folgten die Besucher aufmerksam der Laudatio.
Paul Richter, vom Heimatverein Lenzkirch, hatte sich mit der Geschichte des Schwarzwaldvereins, aber auch mit der Gegenwart der Ortsgruppe beschäftigt. Sein in gemäßigtem Alemannisch gehaltener Vortrag wurde mit großem Applaus bedacht. (Laudatio hier abrufen)
Nachdem die Stadtmusik mit einem bunten Melodienreigen für eine angenehme Unterbrechung gesorgt hatte, kam der Präsident des Schwarzwaldvereins, Eugen Dieterle, zu Wort.
Er würdigte in seiner Ansprache die Arbeit der Ortsgruppe und deren Vorstand. Er ging aber auch der Frage nach, welche Aufgaben der Schwarzwaldverein in der heutigen Gesellschaft hat. Am Ende seiner Worte überreichte er der Ortsgruppe die Miniaturausgabe einer Ruhebank, sowie einen Scheck, um eine große Bank aufstellen zu können.
In seinen Dankesworten an den Präsidenten verriet Vorsitzender Harald Fritsche dass die Bank bereits am Rechenfelsen aufgestellt wurde. Nur das überreichte Messingschild musste noch angebracht werden. (Was auch inzwischen geschehen ist).
Nachdem der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Bezirks Hochschwarzwald, Georg Schwörer, die Glückwünsche und Geschenke der verschiedenen Ortsgruppen überbracht hatte, bat Herr Greiser von der Firma ATMOS um die Gelegenheit ein par Grußworte zu überbringen. Die Überraschung des Vorsitzenden sowie der Gäste war groß, als Herr Greiser einen Scheck über 1000,- Euro für die Arbeit der Ortsgruppe übergab. Herr Greiser wurde spontan in den Schwarzwaldverein aufgenommen.
Zum Abschluss der Grußworte überreichte Benat Messmer ein wunderschönes Aquarell des Stadttores von Dambach la Ville.
Nun kam der zweite Auftritt der Trachtentanzgruppe des Heimatvereins Kappel, die uns diesmal mit Tänzen ihrer Jugendgruppe erfreuten. Die Trachtentänzer wurden mit einem herzlichen Beifall verabschiedet.
Jetzt wurde das Programm wieder von der Stadtmusik übernommen. Spätestens jetzt konnten die Besucher von dem umfangreichen Speisenangebot des Hotel Schwörer gebrauch machen. Die freundliche Bedienung wurde allgemein gelobt, wurden doch alle Speise- und Getränkewünsche schnell und freundlich erfüllt.
Nach einer geraumen Zeit machte die Stadtmusik eine kleine Verschnaufpause.
Dies war der Moment in dem Hartwig Frank und Marcel Ripoll den Besuchern in einem (nicht ganz ernst gemeinten) Sketch, die alltägliche Arbeit eines Wegewarts im Schwarzwaldverein näher brachten. Einige Gäste hatten vor Lachen einen solch roten Kopf dass ernsthafte Bedenken wegen Ihrer Gesundheit aufkamen.
Der Vortrag wurde mit einem Riesenapplaus gewürdigt.
Die Stadtmusik unterhielt die Anwesenden noch bis gegen 23 Uhr. Als Sie sich verabschieden wollte, wurde Sie noch zu einer Zugabe genötigt. Diese Zugabe machte Allen eine besondere Freude, wurde doch das Badnerlied gespielt.
Dies war eigentlich das Ende des offiziellen Teils der Geburtstagsfeierlichkeiten. Es war aber noch lange nicht das Ende der Feier. Für gute Stimmung und Tanzmusik sorgten anschließend Markus Winker und Herrmann Fehrenbach aus Kappel. Die Tanzmöglichkeit wurde ausgiebig genutzt. Unsere französischen Freunde waren da ein Vorbild.
Die Gelegenheit zu Gesprächen und Späßen wurde bis in den frühen Morgen genutzt und manche neue Freundschaft geschlossen.
Es war ein gelungener Abend wie er schöner nicht sein konnte und sicher werden wir noch lange daran zurückdenken.
Text: Harald Fritsche
Bilder: Susanne Waldvogel
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