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Bau eines Pavillons im Geopark

Eine der schönsten Aussichten auf Lenzkirch, bietet sich vom Geo-Park auf der Schliecht.

Der Geo-Park wurde bereits im Jahre 2005 in Angriff genommen und im Oktober 2006 konnte er eingeweiht werden.

Joachim Goldbeck

Als im Jahre 2007 der neue Schluchtensteig, als „Zertifizierter Wanderweg“, kreiert wurde, wurde die Wegführung auf Lenzkircher Gebiet so geplant, dass der Weg durch den Geo-Park führte. So wurde dem Wanderer einer der schönsten Ausblicke über Lenzkirch geboten.

Was letztlich noch fehlte, war eine überdachte Vespermöglichkeit und ein Fotomotiv, als Andenken an die Wanderung durch Lenzkirch.

Erstmals bei der Vorstandsitzung am 29. März 2010 wurde durch Harald Fritsche diese Idee dem Vorstand unterbreitet. Nach längerer Diskussion, wurde schließlich, mit sechs zu drei Stimmen, der Vorschlag angenommen.

Manfred-G. Haderer, Fachwart für Öffentlichkeitsarbeit

Der Vorsitzende, Harald Fritsche, wurde beauftragt, ein Finanzierungskonzept vorzulegen und die behördlichen Genehmigungen einzuholen. Der Pavillon sollte durch die Firma Wittmer, sechseckig, in Stahlausführung, mit einem Holzdach, erstellt werden. Der, sehr Ehrgeizige, Fertigstellungs-Termin, war noch in diesem Jahr, möglichst vor dem „Deutschen Wandertag“, geplant. Walter Matt, stellvertretender Vorsitzender, bot dankenswerter Weise, seine Mithilfe bei der Umsetzung dieses Vorhabens, an.

Zunächst wurde in Zusammenarbeit mit der Schlosserei Wittmer, ein Bauplan erstellt und die Kosten ermittelt. Durch Walter Matt wurde das Vorhaben dem Gemeinderat vorgestellt und dessen Genehmigung eingeholt. Die Genehmigung durch das Landratsamt war für diesen Aussichts-Pavillon, nicht notwendig.

Nun galt es „nur noch“ die nötigen Geldmittel zu besorgen. Durch Harald Fritsche wurden verschiedene Sponsoren persönlich angeschrieben und im „Lenzkircher Verkündungsblatt“ der Plan vorgestellt und um Spenden gebeten. Eine erfreulich große Spendenflut, erbrachte etwa 4300 € an Spenden ein. Das war für uns auch ein Zeichen, dass unser Plan auf eine breite Zustimmung in der Bevölkerung traf. Auch die, mit dem Auftrag betrauten, Handwerksbetriebe kamen uns mit ihrer Preisgestaltung sehr entgegen. So konnten die Aufträge vergeben, und mit dem Bau begonnen werden.

Bei zügigem Fortschreiten der Arbeiten und dem Einhalten aller Termine, stand die Konstruktion am 28. Juli im Rohbau an der vorgesehenen Stelle. Nun konnte der geplante Eigenanteil beginnen. Walter Matt und Harald Fritsche hatten sich zur Aufgabe gemacht, die Holzverkleidung anzubringen. Auch diese Aufgabe wurde termingerecht erledigt, und so stand der Eröffnung des Pavillons am 31. Juli nichts mehr im Wege.


Bei einer kleinen Feierstunde, zu welcher die Sponsoren und die Handwerker eingeladen waren, konnte der Pavillon bei schönstem Wetter, der Allgemeinheit übergeben werden.


Joachim Goldbeck


Harald Fritsche


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