Wandertipps

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Wandertipp 1

Dort wo der Wildbach rauscht

Das Haslachtal mit seinen beiden Aussichtspunkten Hölloch- und Rechenfelsen gehört zu den schönsten Strecken des Schluchtensteigs. Die Wanderung führt weiter durch einen Teil der Wutachschlucht um diese dann durch die Lothenbachklamm zu verlassen.

Wanderstrecke: 15 Km 5 Std Gehzeit

Wir beginnen die Wanderung am Rathaus Lenzkirch und gehen nach dem Kurhaus links über die schmale Haslachbrücke. Die Markierung Schluchtensteig weist uns den Weg bis zu Schattenmühle. Nach der Brücke halten wir uns rechts und gehen durch das kleine Gewerbegebiet vorbei an der Firma Atmos-Medizin-Technik, dem Hotel Schwörer und der Schnitzerei Faller. Weiter geht es auf dem kleinen geteerten Sträßchen mit einem schönen Blick auf Lenzkirch, zur „Lochmühle“. Hier erreichen wir einen lichten Wald und folgen dem schmalen Waldweg bis zum nächsten Wegweiser „An der Schleifensäge“. Hier halten wir uns rechts und erreichen wieder die Haslach welcher wir bis zum Wegweiser „Mühlenweg“ folgen. Der Weg führt uns nun links steil bergan immer entlang des „Roodbachs“, vorbei an einem kleinen Wasserfall und durch einen Tunnel.


Rechterhand sind die Überreste einer Mühle zu erkennen. Nach Verlassen des Mühlenweges halten wir uns rechts und folgen dem nun wieder breiten Weg immer Richtung Haslachschlucht. Nach kurzer Zeit kommen wir auf das kleine Sträßchen Kappel-Bonndorf, welchem wir etwa 100 Meter bergab folgen. Vor uns sehen wir in 50 Meter Entfernung den ehemaligen Bahnhof „Kappel-Grünwald“. Unser Weg führt uns aber schon vorher bei der „Wutachschlucht Orientierungstafel“ nach links auf einen bequemen Waldweg, erst entlang des „Bähnle-Radweg“, später dann kurze Zeit auf diesem, bis zum steilen Abstieg, welcher uns nach rechts in die eigentliche Haslachschlucht führt. Zunächst gelangen wir zum „Höllochfelsen“ und schauen hinunter zur tosenden Haslach, die sich hier tief in das Tal eingeschnitten hat. Der ausgeschilderte Weg führt uns nun hinunter zum Fluss dem wir bis zum „Rechenfelsen“ folgen. Vor dem Aufstieg lohnt sich ein Blick durch den Durchbruch der Haslach.
Nachdem wir den Ausblich vom „Rechenfelsen“ genossen haben geht der schmale Weg weiter oberhalb der Haslach, über kleine Stege und Brücken weiter zur „Haslachmündung“.
An der Haslachmündung angekommen sollten wir eine kleine Rast einlegen. Hier bei den beiden Brücken, die rechte über die Haslach und die Brücke vor uns über die „Gutach“, vereinigen sich die beiden Flüsse und bilden ab hier die „Wutach“. Wir überqueren nun die vor uns liegende Gutachbrücke und folgen ab hier der Wutach, indem wir uns nach der Brücke rechts halten, bis zu „Rötenbachmündung“. Der Weg dorthin ist schmal und führt mal direkt entlang der Wutach und mal in einiger Höhe über dem Fluss. Hier an der Rötenbachmündung ist ein weiterer Rastplatz eingerichtet. Unser Weg führt uns nun weiter bergauf Richtung „Schattenmühle“. Der Weg ist hier recht breit und wir kommen zunächst zum Wasserkraftwerk Stallegg. Hier wurde schon 1895 die Wasserkraft genutzt um, für das Fürstenberger Schloss und die Fürstenberger Brauerei in Donaueschingen, Strom zu erzeugen. Weiter geht es bis zur „Stallegger Brücke“. Hier querte schon 2000 Jahre vor Christi ein Handelsweg die Wutachschlucht. Eine sehr anschauliche Tafel an der Brücke klärt uns über die Geschichte auf. Wir überqueren die Brücke aber nicht und gehen weiter, dem Weg zur Schattenmühle folgend. Nach einiger Zeit sehen wir Rechter Hand den Eingang zum „Räuberschlössle“. Hier lohnt sich ein kurzer Stopp, ist doch der Blick zur tief unter uns liegenden Wutach, von den beiden gut gesicherten Aussichtspunkten, überwältigend. Die Geschichte des Räuberschlössle ist auf einer alten Holztafel zu lesen.
Wie folgen weiter dem Wegezeichen des Schluchtensteigs, bis wir über eine schmale Treppe hinunter zu m Gasthaus Schattenmühle gelangen. Wer hier einkehrt, sollte zu vollen Stunde das Gasthaus verlassen und weiter durch die „Lothenbachklamm“ (Zugang auf der anderen Straßenseite) bergauf zu wandern.


Die Klamm mit ihren Wasserfällen bietet den krönenden Abschluss dieser Wanderung.
Oben an der Straße angekommen bringt uns der Linienbus, jede Stunde 20 vor, nach Lenzkirch zurück.
Achtung: Am Wochenende fährt der Bus nur alle 2 Stunden.